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Nightsky Raging, Engines Burning…

Ich bin schon ein verspielter Bursche. In meiner Wohnung stehen drei Konsolen, ein PC und zwei Handhelts. Von diversen Brettspielen und sonstigen Zerstreuungsmöglichkeiten will ich garnicht erst anfangen.

Wie habe ich mich gestern gefreut, endlich den ultimativen Spielplatz in Häden zu halten: Spore. Wer gestern zufällig den Standard gelesen hat, dürfte das Spiel kennen. Man startet als Einzeller in der Ursuppe und entwickelt seine Spezies über sämtliche Stufen der Geschichte, bis man die Tore zum Universum vorstößt. Und dann fängt das Spiel erst richtig an.

Sieben stunden habe ich gebraucht, um meine Spezies bis zur Raumfahrt zu bringen. Sieben stunden bin ich vor meinem Laptop gesessen. Dabei habe ich mich sogar beeilt, weil ich in möglichst kurzer Zeit einen Eindruck bekommen wollte. Heute starte ich neu und werde mir mehr Zeit lassen bei der Entwicklung.

Ich lege Spore all jenen ans Herz, die sich bisher immer mit Abscheu von Computerspielen abgewendet haben. All jenen, die bei Computerspielen an verpickelte Aushilfsgangster und Amokläufer denken. All jenen die glauben, es hier mit einem gänzlich unkreativen Medium zu tun zu haben. Denn Spore bietet unglaubliche Vielfalt, ein riesiges Potetial für Kreativität seitens des Spielers und es sieht auch noch zum Knuddeln aus. Das alles, ohne selbst Anfänger zu überfordern.

Nein, ich werde nicht von Electronic Arts bezahlt, um für das Spiel Werbung zu machen. Aber ich liebe Computerspiele und als erwachsener Mensch würde es mir gefallen, wenn mein Hobby endlich zumindest ein paar der Stigmata loswird, die ihm nach wie vor in der Öffentlichkeit anhaften. Wenn ein Spiel es schaffen könnte, das Eis zu brechen, dann Spore.

Break away through the walls of reality
Enter the realm on the other side
Break away from the cold rationality
Now is the time to open up your mind

–Janus

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